Selbst-gehostete KI für den Mittelstand

Ihr Firmenwissen bleibt im Haus –
auch wenn Mitarbeiter gehen

Eine durchsuchbare Wissensdatenbank für Ihre eigenen Dokumente, die auf Ihrer Infrastruktur läuft. Ihre Mitarbeiter fragen in normaler Sprache und bekommen eine Antwort mit Quellenangabe. Nichts davon verlässt Ihr Unternehmen.

  • Läuft auf Ihrer Hardware
  • Antworten mit Quellenangabe
  • DSGVO-konform

Warum das Thema jetzt kommt

Drei Probleme, die jeder Betrieb kennt

Keines davon löst man mit einem weiteren Ordner im Netzlaufwerk.

Das Wissen geht in Rente

Der Servicetechniker, der seit 30 Jahren weiß, warum die Anlage bei Kunde Meyer anders verkabelt ist, hört im Sommer auf. Dieses Wissen steht nirgends – es steckt in seinem Kopf und in Notizen, die niemand findet.

Unterschätzt

Ihre Mitarbeiter nutzen längst KI

Nur eben unkontrolliert. Angebote, Verträge und Konstruktionsdaten landen bei kostenlosen Chatdiensten. Verbieten können Sie es kaum, weil es die Arbeit erleichtert – erlauben aber auch nicht, weil Sie dafür haften.

Suchen kostet Arbeitszeit

Zwanzig Minuten für das Prüfprotokoll von 2019. Eine halbe Stunde, bis klar ist, was beim letzten vergleichbaren Auftrag kalkuliert wurde. Das summiert sich über das Jahr zu Wochen.

So sieht die Lösung aus

Ein Chat, der Ihre Unterlagen kennt

Ihre Dokumente – Verträge, Angebote, Handbücher, Prüfprotokolle, Projektlisten – werden einmalig eingelesen und durchsuchbar gemacht. Danach stellt jeder Mitarbeiter seine Frage so, wie er sie einem Kollegen stellen würde.

Die Antwort kommt in Sekunden und nennt immer die Quelle: welches Dokument, welche Stelle. Damit ist sie überprüfbar – der entscheidende Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot, der im Zweifel etwas erfindet.

  • Antworten ausschließlich aus Ihren eigenen Dokumenten
  • Quellenangabe bei jeder Antwort, jederzeit nachprüfbar
  • Versteht gewachsene Ordnerstrukturen, PDFs, Office-Dateien und Scans
  • Zugriffsrechte lassen sich abbilden
  • Läuft vollständig auf Ihrer Infrastruktur
  • Ohne Cloud-Anbieter
  • Ohne Datenabfluss
  • Ohne Trainingsnutzung

Der Unterschied

Warum das auf Ihrer eigenen Hardware läuft

Es gibt fertige KI-Dienste, die schneller eingerichtet sind. Für Unternehmen mit schützenswerten Unterlagen sind sie trotzdem die falsche Wahl.

Kein Datenabfluss

Es gibt keine Verbindung zu externen KI-Anbietern. Ihre Dokumente werden nicht übertragen und nicht zum Training fremder Modelle verwendet.

Berufsgeheimnis bleibt gewahrt

Für Kanzleien, Steuerberater und Gesundheitsberufe ist ein Cloud-Dienst berufsrechtlich meist ausgeschlossen. On-premise löst dieses Problem an der Wurzel.

Kalkulierbare Kosten

Keine Abrechnung pro Anfrage, kein Preismodell, das sich jährlich ändert. Sie zahlen die Einrichtung und den Betrieb Ihrer eigenen Anlage.

Unabhängig vom Anbieter

Wenn ein Dienst seine Bedingungen ändert, abgeschaltet wird oder Preise anzieht, betrifft Sie das nicht. Das System gehört Ihnen.

Ein Ansprechpartner vor Ort

Einrichtung, Schulung und Betreuung aus einer Hand, aus Dülmen. Keine Hotline, keine Ticketnummer, kein Zeitzonenproblem.

Finanzierbar über Förderkredite

Für Digitalisierungsvorhaben mit KI gibt es zinsgünstige Förderkredite von KfW und NRW.BANK – teils mit Tilgungsnachlass. Wege zur Finanzierung

Ehrlich gesagt

Für wen sich das lohnt – und für wen nicht

Ich sage Ihnen lieber vorher ab, als Ihnen etwas zu verkaufen, das sich nicht rechnet.

Das passt gut

  • 20 bis 250 Mitarbeiter
  • Viele Dokumente, die immer wieder gebraucht werden: Handbücher, Prüfprotokolle, Wartungshistorien, Gutachten, Mandantenakten, Angebote
  • Erfahrene Mitarbeiter, die in den nächsten Jahren ausscheiden
  • Häufige Einarbeitung neuer Kollegen
  • Unterlagen, die aus rechtlichen Gründen nicht in eine Cloud dürfen
  • Inhabergeführt, kurze Entscheidungswege

Das passt eher nicht

  • Weniger als etwa 15 Mitarbeiter – der Aufwand steht meist nicht im Verhältnis
  • Wenige Dokumente, die ohnehin jeder kennt
  • Die Erwartung, dass die KI eigenständig Entscheidungen trifft
  • Der Wunsch nach einem allgemeinen Chatbot wie ChatGPT – dafür brauchen Sie mich nicht
  • Kein Interesse an eigener Hardware und kein Budget für den Betrieb

So gehen wir vor

Vom Gespräch zum laufenden System

Ohne Vorleistung Ihrerseits und ohne Verpflichtung nach dem ersten Schritt.

  1. Wissens-Check

    Ich komme für 60 bis 90 Minuten zu Ihnen und schaue mir an, wo Ihr Wissen liegt und wonach am häufigsten gesucht wird. Sie erhalten danach eine kurze schriftliche Einschätzung. Kostenlos und unverbindlich.

  2. Konzept und Festpreis

    Wir legen einen abgegrenzten Anwendungsfall fest und ich erstelle ein Angebot mit Festpreis. Wollen Sie das Vorhaben über einen Förderkredit finanzieren, klären wir das vorher – die Zusage muss vorliegen, bevor die Arbeit beginnt.

  3. Pilot

    Aufbau mit einem überschaubaren Dokumentenbestand aus einem Bereich. Nach wenigen Wochen arbeiten Ihre Mitarbeiter damit und Sie sehen an echten Fragen, ob es trägt.

  4. Ausbau und Betreuung

    Was sich bewährt hat, wird auf weitere Bereiche ausgeweitet. Betrieb, Aktualisierung und Schulung laufen weiter über mich – oder Ihr Team übernimmt, wenn Sie das möchten.

Was es kostet

Preise, die Sie vorher kennen

Der verbindliche Preis steht nach dem Wissens-Check – dann weiß ich, worüber wir reden. Damit Sie vorab die Größenordnung einschätzen können:

Einstieg

Pilot

Ein Bereich, überschaubarer Umfang

ab14.500 €

  • Ein abgegrenzter Bereich, z. B. Service oder Technik
  • Bis ca. 5.000 Dokumente aus drei Quellordnern
  • Bis 15 Nutzer
  • Einfaches Rechtekonzept
  • Schulung vor Ort

Laufender Betrieb ab 290 € / Monat

Abteilung

Mehrere Bereiche, erste Schnittstelle

ab26.000 €

  • Mehrere Bereiche gemeinsam durchsuchbar
  • Bis ca. 25.000 Dokumente
  • Bis 50 Nutzer
  • Rechte je Abteilung
  • Anbindung an ein Vorsystem

Laufender Betrieb ab 490 € / Monat

Haus

Unternehmensweit, mehrere Standorte

ab38.000 €

  • Alle Bereiche, auch standortübergreifend
  • Dokumentenbestand ohne feste Obergrenze
  • Ab 50 Nutzer
  • Vollständiges Rechtekonzept
  • Mehrere Schnittstellen

Laufender Betrieb ab 790 € / Monat

Alle Preise zzgl. Umsatzsteuer. Hardware je nach Betriebsmodell zusätzlich oder im Monatspreis enthalten – siehe unten.

Im Preis enthalten

  • Einrichtung und Inbetriebnahme
  • Einlesen der vereinbarten Dokumente in gängigen Formaten
  • Anpassung und Test an echten Fragen aus Ihrem Betrieb
  • Schulung Ihrer Mitarbeiter
  • Dokumentation

Nicht enthalten

  • Texterkennung schlecht gescannter Altbestände
  • Aufräumen oder Bereinigen Ihrer Ablage
  • Migration aus Fremdsystemen
  • Hardware (siehe Betriebsmodelle)

Mehraufwand nur nach vorheriger schriftlicher Abstimmung, zu 1.100 € je Tag.

Zwei Betriebsmodelle

A – Bei Ihnen im Haus. Der Server steht in Ihrem Serverraum. Einmalige Anschaffung, konkrete Spanne nenne ich Ihnen nach dem Wissens-Check.

B – Dedizierter Server in einem deutschen Rechenzentrum, von mir betrieben. Keine Anschaffung, monatlich abgerechnet. Ihre Daten liegen weiterhin nicht bei einem US-Anbieter.

Finanzierung

So lässt sich das finanzieren

Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW deckt Hardware, Software und Lizenzen – ausdrücklich auch KI-Anwendungen, die unternehmenseigene Daten nutzen. Es gibt keinen Mindestbetrag, und je nach Vorhaben kommt ein Zuschuss auf den ausgezahlten Betrag hinzu.

Für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ist NRW.BANK.Invest Zukunft die Alternative: ein zinsgünstiges Darlehen mit einem Tilgungsnachlass von bis zu 20 % für kleine Unternehmen. Welcher Weg günstiger ist, rechnen wir für Ihr Vorhaben durch.

Wichtig: Der Antrag muss gestellt sein, bevor das Vorhaben beginnt – bei Krediten wie bei Zuschüssen. Wer vorher unterschreibt, verliert den Anspruch. Deshalb sprechen wir früh darüber.

keinMindestbetrag beim KfW-Kredit
bis 20 %Tilgungsnachlass bei Invest Zukunft
KMUHausbank stellt den Antrag
vorherZusage vor Projektbeginn nötig

FAQ

Häufige Fragen zur selbst-gehosteten KI

Wo läuft die KI genau?

Auf Ihrer eigenen Hardware – im Serverraum, auf einem dedizierten Rechner oder auf einem Server in einem deutschen Rechenzentrum Ihrer Wahl. Es gibt keine Verbindung zu OpenAI, Microsoft oder Google. Ihre Dokumente verlassen das Haus nicht.

Welche Hardware brauche ich dafür?

Für einen Betrieb mit 20 bis 100 Mitarbeitern reicht ein einzelner Server mit einer Grafikkarte. Das ist eine überschaubare Anschaffung, die sich über einen Förderkredit mitfinanzieren lässt. Alternativ mieten Sie die Hardware für die Projektlaufzeit, dann entfällt der Kauf ganz. Was genau nötig ist, klären wir beim Wissens-Check.

Woher weiß ich, dass die Antworten stimmen?

Jede Antwort nennt die Quelle – also das Dokument und die Stelle, aus der sie stammt. Ihre Mitarbeiter können jederzeit nachschlagen. Das ist der entscheidende Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot, der Dinge erfindet.

Wie lange dauert die Einführung?

Ein Pilotprojekt mit einem abgegrenzten Dokumentenbestand steht in der Regel innerhalb weniger Wochen. Der Ausbau auf weitere Bereiche erfolgt danach schrittweise, je nachdem was sich im Pilot als nützlich erwiesen hat.

Müssen wir unsere Dokumente vorher aufräumen?

Nein. Das System arbeitet mit dem Bestand, wie er ist – gewachsene Ordnerstrukturen, PDFs, Office-Dateien, gescannte Unterlagen. Ein Aufräumen vorab würde das Projekt nur unnötig verzögern.

Was passiert mit sensiblen Dokumenten wie Personalakten?

Sie bestimmen, welche Ordner überhaupt einbezogen werden, und es lassen sich Zugriffsrechte abbilden, sodass Mitarbeiter nur Antworten aus den Dokumenten erhalten, die sie ohnehin einsehen dürfen. Was nicht hineingehört, kommt nicht hinein.

Was kostet das Ganze?

Ein Pilotprojekt beginnt bei 14.500 € zzgl. USt., der laufende Betrieb bei 290 € monatlich. Was Ihr Vorhaben genau kostet, steht nach dem Wissens-Check – dann erhalten Sie ein Angebot mit Festpreis. Eine Übersicht finden Sie im Abschnitt Preise.

Warum Festpreis und nicht nach Aufwand?

Weil das Risiko bei mir liegen sollte, nicht bei Ihnen. Sie wissen vorher, was es kostet. Damit das funktioniert, halte ich beim Wissens-Check fest, wie viele Dokumente in welchem Zustand einbezogen werden – das ist die Grundlage der Kalkulation. Kommt später etwas dazu, stimmen wir das vorher schriftlich ab.

Kontakt

Fangen wir mit dem Wissens-Check an

60 bis 90 Minuten in Ihrem Betrieb, danach eine schriftliche Einschätzung – kostenlos und unverbindlich. Wenn ich zu dem Schluss komme, dass es sich für Sie nicht lohnt, sage ich Ihnen das auch.